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Sehestedter Gefecht

 

Denkmal zur Erinnerung an das Gefecht bei Sehestedt

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Am 10. Dezember 1813 lieferten sich dänische und Schleswig-holsteinische Truppen mit bunt zusammengewürfelten Armeeeinheiten der Alliierten, Preußen, Schweden und Rußland, ein blutiges Treffen, das als das „Gefecht von Sehestedt“ in die Geschichte der napoleonischen Kriege eingegangen.

Während die französische Hauptarmee nach der Niederlage bei Leipzig nach Westen floh, versuchten die mit ihnen verbündeten Dänen nach Norden auszuweichen. Ihnen stellten sich die alliierten Einheiten in den Weg, die aber trotz der für beide Seiten verlustreichen Kämpfe nicht verhindern konnten, daß sich die Dänen in die Festung Rendsburg zurückziehen konnten.

Zur Erinnerung an diesen militärischen Erfolg, der als Sieg gedeutet wurde, wurde nach fast neun Jahren ein eindrucksvolles Denkmal errichtet und am 28. Juni 1822 feierlich eingeweiht. Das Gefecht ist ebenfalls nach wie vor alljährlicher Anlaß dänischer Feiern.

Der eindrucksvolle, dunkle Obelisk aus Bordesholmer Granit steht mitten im Dorf (Nordseite) auf einem dreistufigen Sockel, der von zwölf kettenbehangenen Kanonen (mit der Mündung nach oben zeigend) umzäunt wird. An den vier Seiten sind Bronzeplatten eingelassen.

Besonders die Platte auf der nach Süden gewandeten Seite ist künstlerisch ansprechend. Sie zeigt eine vergoldete Allegorie des Krieges. Auf der westlichen Seite sind die siegreichen Truppen auf der ostwärtigen deren Komandeure verewigt.