Dreizehn Mal Romantika: Lichtershow mit Kanalprinzessin

Am morgigen Sonnabend (7. September 2019) wird einmal mehr die NOK-Romantika gestartet: Freunde und Gäste des Nord-Ostsee-Kanals erwartet zum dreizehnten Mal wieder ein großes und stimmungsvolles Fest – NOK-Romantika. Zwischen Brunsbüttel und Kiel wird der Nord-Ostsee-Kanal in romantisches Licht getaucht. An beiden Ufern illuminieren Fackeln, Kerzen, Laternen und andere Lichter die künstliche Wasserstraße. Das Fest beginnt in der Dämmerung und erreicht seinen Höhepunkt gegen 21.00 Uhr. In Sehestedt wird während der Romantika die neue Kanalprinzessin gewählt und ohnedies ist mit Lichtershow, Musik und bester Verpflegung rund um den KanalTreff eine Menge los in der schönen Kanalgemeinde.

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Öltimer unterstützen Kinderinitative in Sehestedt

355 Euro „schwer“ war der symbolische Scheck den Öltimer-Chef Bruno Dohrn kürzlich an Hajo Schwarz, von der Initiative zur Förderung von Kinderfesten, überreichen konnte. Eingespielt wurde die Spende von den Traktoren-Fans beim letzten Sommerfest des Clubs.

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„Yas“: Luxus im Kanal

Als Glaspalast auf hoher See könnte man mit Fug und Recht die Mega-Yacht „Yas“ bezeichnen, die in ihrem ersten Leben als unter dem Namen „Piet Hein“ als Fregatte in der niederländischen Marine gedient hat.

Gegen 17:15 Uhr passierte die Yacht heute Nachmittag den Nord-Ostsee-Kanal bei Sehestedt mit dem Reiseziel Gibraltar. Eigentümer des Schiffs ist der Geschäftsmann Hamdan bin Zayed Al Nahyan. Raum für 60 Gäste bietet das Schiff, die natürlich auch im Swimming-Pool plantschen oder im Spa entspannen können.

Die mit 141 m zurzeit siebtlängste Mega-Yacht ist in aufwändiger Umbauarbeit auf der Abu Dhabi Mar-Werft vor acht Jahren entstanden. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 20 Knoten, mithin rund 35 Stundenkilometer. Keine Frage, man kann es sich schön machen auf der „Yas“.

Das Instrumentalduo „WindWood & Co.“ präsentiert: David – ein „vielsaitiger“ Mann

Das Duo „WindWood & Co“ kommt einmal mehr nach Sehestedt. Am Sonnabend, 10. August 2019 präsentieren Vanessa Feilen und Andreas Schuss um 17.00 Uhr in der St. Peter und Paul Kirche Sehestedt ein faszinierendes Konzert mit toller Musik und einer beeindruckenden Lebensgeschichte.

Das Duo, welches mit einem knappen Dutzend akustischer Instrumente quer durch Deutschland und das angrenzende Ausland reist, stellt den Gottesdienstbesuchern diesmal den biblischen König David vor; einen in mancherlei Hinsicht „vielseitigen“  und „vielsaitigen“ Mann.

David war nicht nur Schafhirte, Musiker, Therapeut, Dichter, Staatsmann und Soldat; in ihm spiegelt die biblische Botschaft auch die Komplexität menschlicher Emotionen von Wut bis Euphorie; von Begierde bis Selbstzweifel; von Sinnsuche bis Sendungsbewusstsein. In unserer komplizierten Zeit kommt uns der große Held mit seinen menschlichen Schwächen sehr nah.

Wenn Vanessa Feilen & Andreas Schuss in die Rolle der Spielleute Gottes schlüpfen, dann erzählen sie mit Worten und Melodien nicht nur das Leben Davids, sondern stellen auch augenzwinkernd Bezüge zur Gegenwart her. Dabei betonen Feilen und Schuss die Verbindung der Geschichte Davids zur Jahreslosung 2019, die einem seiner Psalmen entnommen ist. Ihre Geschichte verpacken „WindWood & Co“ wie immer in sanften Humor und wunderschöne Melodien. Dabei ist die Instrumentenauswahl vielsaitig und vielfältig. Neben Harfe, Kontrabass, Gitarre und Mandoline, kommen mit Panflöte, Klarinette, Traversflöte und Saxophon spannende Holzblasinstrumente und natürlich Klavier und Akkordeon zum Einsatz. Was es nicht gibt sind Computer und Playbacks – die Spielleute Gottes spielen 100% Live!

Eine Kollekte für die Musiker wird erbeten.

„WindWood & Co.“  sind:
Vanessa Feilen: Klarinette, Traversflöte, Saxophon, Kontrabass, Gitarre, Percussion und Andreas Schuss: Panflöte, Piano, Pedalbass, Akkordeon, Mandola, Bassflöte

Info: Link

 

 

Schreibtischgespräch: Kanalprinzessin, Wartehäuschen und Parkplatznot

Den Urlaub bereits „im Auge“, bleibt dennoch viel zu tun für Bürgermeister Torsten Jürgens-Wichmann. Nicht nur, dass die Bürgermeistersprechstunde im KanalTreff diese Woche gut besucht war, vielmehr lauern auch noch einige Vorgänge auf zügige Erledigung. Wie beispielsweise die Suche nach einer Kanalprinzessin.

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AIDAcara in Not: Kanalfähre mit Notarzt-Team leistet schnelle Hilfe

Gegen 17:40 Uhr setzte das Kreuzfahrtschiff AIDAcara am 12. Juli 2019 im Nord-Ostsee-Kanal bei Sehestedt einen Notruf ab. Ein Passagier war lebensbedrohlich erkrankt und bedurfte umgehend intensivmedizinischer Betreuung und Reanimation. Das Kreuzfahrtschiff stoppte aus diesem Grund die Fahrt auf Höhe der Sehestedter Kanalfähre.

Die Fähre war inzwischen mit Rettungswagen und Notarzt-Team beladen worden und machte gegen 18 Uhr auf Backbordseite der AIDAcara an der Lotsenpforte fest. Die schnelle Hilfe kam jedoch zu spät, der Passagier verstarb noch an Bord der AIDAcara.

Notfall auf der AIDAcara vor Sehestedt. Video/Fotos: eidermedia/Henze

Die AIDAcara befand sich nach einer Ostseereise auf dem Weg von Danzig nach Bremerhaven, zum Start einer Island und Grönland-Reise.

Das Notarzt-Team setzt von der Fähre aus auf das Kreuzfahrtschiff über.

Der professionelle und schnelle Einsatz des Notarzt-Teams in Zusammenarbeit mit der Sehestedter Kanalfähre beeindruckte, einmal mehr wurde deutlich, dass insbesondere bei Notfällen nicht auf den Decksmann an Bord verzichtet werden kann. Hilfreich war beim aktuellen Einsatz auch, dass es nahezu windstill war, was das rund halbstündige Aufstoppen des Kreuzfahrtschiffs wesentlich erleichterte.

Am 18. Mai 2013 wurde ein lebensbedrohlich erkrankter Passagier von einem Sea King-Hubschrauber der Deutschen Marine bei Sehestedt von Bord der AIDAcara gewincht.

Sehestedt stand damit ein weiteres Mal im geographischen Mittelpunkt einer Rettungsaktion auf der AIDAcara, denn bereits am 18. Mai 2013 musste ein lebensbedrohlich erkrankter Passagier abgeborgen und zum UKSH nach Kiel transportiert worden. Damals leistete ein Sea King-Hubschrauber der Deutschen Marine schnelle Hilfe, der den Passagier in einem Rettungskorb aufwinchen konnte. Der Hubschrauber befand sich damals nach einem erfolgreichen und durch einen Notarzt begleiteten Krankentransport auf dem Heimflug und konnte umgehend die AIDAcara anfliegen.

Vielstimmig: Eine Hymne für Sehestedt

Sehestedter haben den Text geschrieben, Chorleiterin und Komponistin Claudia Piehl aus Eckernförde die Meldodie– und fertig war der Sehestedt-Song. Im unterirdischen Tonstudio des Rendsburger Nordkollegs wurde er kürzlich aufgenommen. Mit der CD wird sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde für das Kulturprojekt „Trafo“ bewerben.

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Hotel Hüttmann: Lesekreis bespricht historischen Roman

Ein historischer Roman, der auf Amrum spielt, hat Seltenheitswert. Der Badetourismus erreichte die nordfriesische Insel einige Jahre später als Föhr, das gerade sein 100-Jahr-Jubiläum zum Bädertourismus feiert. Auf Amrum gibt es ein Hotel mit langer Tradition – das Hotel Hüttmann in Norddorf.

Seine Geschichte inspirierte Anke Petersen zu einer historischen Trilogie. Im Buch ist es die Familie Stockmann, die von Hamburg nach Amrum zieht und dort im Alten Schulhaus ein Hotel eröffnet. Die Autorin ist keine Unbekannte: Nicole Steyer hat zahlreiche historische Romane geschrieben – nur dieses Mal unter Pseudonym. Den ersten Band („Hotel Inselblick – Wolken über dem Meer“) haben die Mitglieder des Lesekreises Sehestedt in den vergangenen Wochen gelesen und werden ihn am Dienstag, 9. Juli, gemeinsam besprechen. Sie treffen sich jeden zweiten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Bürgerraum des Sehestedter Kanal-Treffs. Jeder, der mitdiskutieren oder ein lesenswertes Buch vorstellen möchte, ist herzlich willkommen. 

Sonderausstellung: Ein Dorf im Widerstand

 

Zwanzig Jahre nach dem Aus für die Hafenschlick-Deponie in  wird jetzt eine Sonderausstellung zum Thema im Dorfmuseum eröffnet.

Vor 20 Jahren kam die erlösende Nachricht: Keine Hafenschlick-Deponie in Bovenau. Von 1991 bis 1999 hatten sich Bürgerinitiativen der Region dagegen gewehrt. Hintergrund: Der Hamburger Hafen muss regelmäßig ausgebaggert werden, es wurden Entsorgungsmöglichkeiten für den Schlick gesucht. Die Hansestadt Hamburg und das Land Schleswig-Holstein vereinbarten einen Deal: Das Land nimmt den Hafenschlick, Hamburg baut eine U-Bahn bis Norderstedt.

Dass „Giftschlick“ aus dem Hamburger Hafen an der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals auf Bovenauer Gemeindegebiet abgelagert werden sollte, stieß bei den Bewohnern der Region auf Widerstand. Denn der Schlick aus der Elbe war hochgradig belastet war. Eine Hügeldeponie in Sichtweite des Nord-Ostsee-Kanals hätte Folgen für die Umwelt und die Gesundheit der Bewohner der umliegenden Gemeinden bedeutet, so das Argument der Gegner.

In Sehestedt, Bovenau, Bredenbek, Krummwisch und Groß Königsförde wurden Bürgerinitiativen gegründet, Unterstützung gab es von zahlreichen weiteren Gemeinden. 

Bald standen überall am Straßenrand gelbe Protestschilder. „Wir haben die Fähre blockiert, Mahnwache vor dem Landeshaus gehalten und viele Aktionen organisiert“, sagt Rita Koop, damalige Sprecherin der Bürgerinititative und spätere Bürgermeisterin von Sehestedt. „Gefühlt hat das ganze Dorf an einem Strang gezogen“, erinnert sich Susanne Fedders, Vorsitzende vom Verein zur Förderung des Dorfmuseums Sehestedt.

Zahlreiche Zeitungsausschnitte erinnern an den Protest, Protokolle der BI-Sehestedt legen Zeugnis von den kreativen Aktionen ab, in Video-Interviews erinnern sich Zeitzeugen an emotionale Momente. Zur Ausstellungseröffnung werden vier damals entscheidende Akteure aus den Bürgerinitiativen anwesend sein: Jürgen Liebsch (Ex-Bürgermeister) und Johannes Jacobs (Gemeinderat) aus Bovenau, Rita Koop (Ex-Bürgermeisterin) und Heike Rullmann aus Sehestedt.

Sonderausstellung 
Eröffnung am Sonnabend, 29. Juni, 14 Uhr, Ort: Haus der Geschichte im Pastorat (Dorfmuseum), Kirchenweg 14, 24814 Sehestedt 

Allgemeine Öffnungszeiten
Sonnabend, 29. Juni bis Sonntag, 11. August, sonnabends und sonntags 14-16 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung unter 04357 / 457

 

 

 

Siegfried-Mutzeck-Gedächtnis-Turnier: Sehestedt gewinnt

SV-Chef Thomas Ehlers spricht von einem „Klasse-Turnier“, wenn er das Siegfried-Mutzeck-Gedächtnis-Turnier der Alt-Ligamannschaften vom 14. Juni 2019 beschreibt. Sieger wurde schließlich auch die Erste Mannschaft des SV Sehestedt, immerhin, gegen fünf andere Mannschaften aus dem regionalen Umfeld.

im Spiel

Das Siegfried-Mutzeck-Gedächtnis-Turnier wurde vor einigen Jahren begründet, nach dem Tod des Namensgebers, der zu den Urgesteinen im SV Sehestedt gehörte. Aus diesem Grund übergab auch dessen Witwe Gunda den Pokal an die Siegermannschaft.

Sechs Mannschaften nahmen insgesamt teil. Ärgerlich war nur, dass der Vorjahressieger Schacht-Audorf entschuldigungslos nicht angetreten war und selbst der Pokal erst nach Anruf herbeigeschafft worden ist.

Das Turnier lockte viele Zuschauer an.

„Egal,“ sagt Thomas Ehlers, „es war ein Klasse-Tunier, dass im nächsten Jahr erneut veranstaltet wird.“

Ergebnisliste: 1. SV Sehestedt 1, 2. Tus Felde, 3. SV Holtsee, 4. TSV Borgstedt, 5. SV Sehestedt 2, 6. EC Schinkel/Neuwittenbek

Torsten Jürgens-Wichmann: 25 Jahre Mitglied im Gemeinderat

Eigentlich konnte diese Ehrung keine echte Überraschung sein, gewirkt hat sie dennoch so. Zu Beginn der letzten Sitzung der Sehestedter Gemeindevertretung wurde Bürgermeister Torsten Jürgens-Wichmann für 25 Jahre lange ehrenamtliche Mitarbeit im Gemeinderat geehrt. In der Tat, ein respektabler Zeitraum, dem 24 Jahre lang die Tätigkeit als erster stellvertretender Bürgermeister -mit richtig viel Arbeit- vorangestellt werden kann. „Und seitdem Rita Koop im Ruhestand ist, kannst Du Dich jetzt so richtig entfalten“, betonte Dirk Naeve, amtierender erster Stellvertreter, in seiner Laudatio. Denn, seit rund einem Jahr ist Torsten Jürgens-Wichmann Bürgermeister von Sehestedt.

Nach der Ehrung stand dann die Abarbeitung der Tagesordnung an. Der Bürgermeister berichtete über den Plan des Schulverbandes, den Bau einer neuen Grundschule in Borgstedt voranzutreiben. „Wir werden 120 Kinder in den nächsten Jahren in der Grundschule haben, deren Zukunft ist also gesichert. Erfreulich für Sehestedt ist auch, dass die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr intensiviert werden soll. Jürgens-Wichmann berichtete von einer Verdichtung der Linien-Frequenz nach Eckernförde.

Zurzeit wird in der Gemeinde ein neues Beleuchtungskonzept erstellt, um perspektivisch auf LED-Lampen umstellen zu können. Überhaupt zeigte sich der Bürgermeister erfreut über den baulichen Gesamtzustand der Gemeinde und drückte dabei insbesondere den beiden Gemeindearbeitern seinen Dank aus.

Architekt Per Christiansen stellt die Vision des neuen Gemeindezentrums vor.

Weniger froh ist der Bürgermeister jedoch über die Schließung zum Ende dieses Monats der Praxis des Dorfarztes, umso mehr eine unmittelbare Nachfolge nicht in Sicht ist. Die Allgemeinsprechstunde soll künftig von der Praxis in Groß Wittensee geleistet werden. Kummer bereitet dem Gemeinderat auch die notwendige Abfuhr des Klärschlamms. „Die Becken sind soll“, so Rüdiger Sell vom Bauausschuss. Bürgermeister Jürgens-Wichmann machte deutlich, dass die, bedingt durch gesetzliche Auflagen für die Entsorgung, über sieben Jahre zusätzliche Kosten von 1,25 Euro pro Kubikmeter Wasser entstehen lassen, mit der Tendenz nach oben.  Einstimmig konnte schließlich die Straßenausbaubeitragssatzung der Gemeinde aufgehoben werden. Das ist erfreulich für die Bürger, sicher genauso, wie die von Architekt Per Christiansen vorgestellte Vision der Erweiterung von Kindergarten, Feuerwehr und Gemeindezentrum.